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Autor Thema: Mal ruckeln mal nicht...  (Gelesen 301 mal)

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Offline C.Schlehaus

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Mal ruckeln mal nicht...
« am: 16. Dezember 2017, 22:41:46 »
Hallo,
mein B-Blitz macht mir gerade bissel Kummer - bis dato war nach längerem Stehen nur etwas längeres Orgeln angesagt. Vor ein paar Wochen ging dann nur mit Mühe anlassen und beim Fahren hat er bisweilen arg geruckelt. was ich schon gemacht hab ist mal den Tank gereinigt (dachte es wär Wasser drin). Das hat aber nur wenig geholfen... Mittlerweile hab ich den Vergaser gereinigt, die Zündspule und die Unterbrecher erneuert und eine neue Kraftstoffpumpe eingebaut. Auf beiden Seiten (zwischen Tank und Pumpe / Pumpe und Vergaser) habe ich einen Filter eingebaut, in beiden ist fast kein Sprit sichtbar. Die Filter sind diese Hengst / Mann Filter mit Papiereinsatz. Der ist hellgelb und wird dunkler, wenn er mit Sprit "getränkt" ist. Wenn der Motor im Leerlauf läuft, kann man sehen, wie der Filter zwischen Pumpe und Vergaser "pulsiert", der wird immer mal kurz dunkler und dann wieder heller.. Ich hab' ja nie drauf geachtet, aber ich dachte im Filter wär früher schon Sprit gewesen und der Filter immer dunkel... Allerdings ist das nun schon die zweite Pumpe :-o Ich hab' auch mal die Saugleitung abgezogen und während die Pumpe schon arg saugt, wenn man mal im ausgebauten Zustand prüft, war da kein Saugen zu spüren. Allerdings war auch die Seite zum Vergaser angesteckt und wenn der Vergaser keinen Sprit braucht, dann wird die Pumpe auch nicht recht saugen, das System hat ja keinen Rücklauf...
Nun bin ich bissel ratlos.
Mal fährt er gut, zieht sauber hoch - mal geht nix, kaum Drehzahl nach oben im Stand ohne Gang und beim Geschwindigkeit halten ruckelt es als wäre Ende der Fahrt angesagt :-|
Nun bin ich bissel ratlos, was ich als nächstes tun soll - zum einen um die Pumpe zu prüfen (Fördermenge und Druck?!?) oder wo der Fehler liegt
Danke für Eure Tips

Offline V8Blitz

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Re: Mal ruckeln mal nicht...
« Antwort #1 am: 17. Dezember 2017, 16:34:18 »
hast du mal die benzinleitung vom tank zur pumpe durch geblasen ?? hatte da auch mal problems danach war ruhe neuer filter un gut
gruß rainer
Kluge Worte zu schreiben ist schwer. Schon ein einziger Buchstabendreher kann alles urinieren.

Offline C.Schlehaus

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Re: Mal ruckeln mal nicht...
« Antwort #2 am: 31. März 2018, 17:55:15 »
Ich hatte die Bezinleitung durchgeblasen und den Filter getauscht, dann ging es nun eine Zeit.
Vor einigen Tage wieder dasselbe... Mal ruckelfrei mit Leistung, dann kurz vor'm Pannendienst rufen (nur noch ruckeln, Motor immer wieder ausgegangen, …) Habe es gerade so dann doch noch nach Hause geschafft.
Nun steht der Blitz, die Leitung vom Tank habe ich, um Probleme im Tank und der Leitung vom Tank auszuschließen, abgemacht und stattdessen die Saugleitung direkt an der Pumpe mit einem anderen Schlauch in einen 5l Kanister gehangen.. Die Kraftstoffpumpe fördert und auf der Benzinleitung ist auch Druck...
An der Zündung habe ich auch schon (auf Verdacht) den Kondensator am Verteiler getauscht. Der Schließwinkel ist überprüft (38°) und der Zündzeitpunkt ebenfalls...
Den Vergaser habe ich ausgebaut, zerlegt, Duchgeblasen und wieder zusammengebaut. Eine der Düsen ließ sich nicht ausbauen, diese ist leider zu fest als das der Rest des "Schlitzes" noch genügend Halt für einen Schraubendreher gibt  (s. Vergaser).
Dabei ist mir ein Riß in der Vergaserdeckeldichtung aufgefallen (s.Anhang Vergaserdichtung).
Der Motor will nun nur noch mit teilgezogenem Starter laufen (auch wenn warm) und geht ohne Starter sofort aus. Wenn ich Gas gebe, geht die Drehzahl hoch, aber der Motor zittert deutlich, so mit 1-2 Ruckelern pro Sekunde in etwa...

Ich hätte nun vermutet, es liegt am "Kraftstoffteil", darauf würde das Problem ohne Starter geht nix deuten (gegen Falschluft habe ich die Dichtungen zwischen Vergaser und Ansaugbrücke schon neu gemacht)… Allerdings das Geruckel wiederum hätte ich eher der Zündung zugeschrieben bei dieser doch eher "hohen" Frequenz - da bin ich mir aber nicht sicher.

Als nächstes wollte ich mal die Kompression prüfen und die Kerzen anschauen...

Habt Ihr noch eine gute Idee, was ich mal machen sollte, um dem Problem auf die Spur zu kommen? Bisher war der Blitz ein Muster an Zuverlässigkeit, das soll er auch wieder werden :-)

Lieben Dank und
Frohe Ostern,
Carlhermann

Offline V8Blitz

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Re: Mal ruckeln mal nicht...
« Antwort #3 am: 31. März 2018, 20:19:20 »
du schreibst das es eine zeit lang gut ging nach der reinigung der spritzufuhr haste das sieb in der spritpumpe auch mal angeschaut  ???es ist aber andererseits schwierig ne diagnose zu stellen da ja auch irgend etwas mim vergaser (düse) nicht richtig zu sein scheint
kompression prüfen würd ich auch machen kann ja nicht schaden. kerzen +stecker +kabel etc. wie alt sind die teile  ??? kappe finger kontakte ???
gruß rainer
 
Kluge Worte zu schreiben ist schwer. Schon ein einziger Buchstabendreher kann alles urinieren.

Offline Stefan B

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Re: Mal ruckeln mal nicht...
« Antwort #4 am: 31. März 2018, 21:31:03 »
Hallo Carlhermann.

Wenn ihr schon alle mechanischen Sachen nachgeschaut habt und diese ohne Befund waren, will ich jetzt mal die elektrischen Dingen ans Tageslicht rücken. :angel:

Sehr oft wird vergessen, dass selbst die B-Blitze mindestens 40 Jahre Zeit zum Altern hatten und der Kupferwurm so manches Kabel zerfressen hat.

Wie sieht denn die Spannung an den einzelnen Verbraucher aus? Zum Testen einfach mal zusätzlich neue Leitungen provisorisch an Zündspule, Verteiler sowie den Anlasser anschließen und das Verhalten mit jedem frischen Kabel testen. Die Masseleitungen hierbei nicht vergessen. Eine 12 Volt Zündung welche wegen Oxidation nur mit 8 Volt versorgt wird, kann auch nicht richtig arbeiten.

Wie alt sind die Zündkabel und wie schauen Verteilerkappe und-läufer aus? Eine Oxydkruste an den inneren Kontaktflächen macht den Funken definitiv nicht stärker. Ebenso altern Zündkabel und leiten den Funken teils nur unzureichend weiter. Eine an normaler Atmosphäre gut funkend Kerze kann dann bei Kompressionsdruck eventuell keinen Funken mehr bringen, da nicht genug Energie zur Verfügung steht


Zum Thema Kraftstoffversorgung/Kraftstoffpumpe hat mir bisher stets ein einfacher Testaufbau weitergeholfen:  Spritleitung am Vergaser abbauen, verschließen und verschlossene Leitung sicher befestigen, damit diese beim Test keinen Schaden anrichtet. Einen provisorischen Kraftstoffbehälter (Kunststofflasche) auf Dachhöhe anbringen und an den Vergaser anschließen und für ausreichen Belüftung der Flasche sorgen.

Hierdurch wird der Vergaser jetzt mit Kraftstoff versorgt wie es bei jedem Vergaser-Motorrad/Moped üblich ist. Sollte der Wagen jetzt ruckelfrei laufen, ist der Weg von Tank bis Vergaser die Ursache. Bleibt das Ruckeln bestehen so ist ab dem Vergaser weiter zu forschen.


Gruß Stefan.

Offline 1,75t-330D

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Re: Mal ruckeln mal nicht...
« Antwort #5 am: 01. April 2018, 16:29:44 »
Hallo Carlhermann.
Nehmen wir mal an, daß die Zündanlage intakt ist, Unterdruckschlauch dicht, Kabel ok und die Verteilerkappe innen und außen sauber. Zündspule und Ihre Anschlüsse zu Verteiler und Bordsystem/Batterie bruch- und korrosionsfrei.
Als Versuch das Kabel zwischen Spule und Bordsystem abziehen und die Spule direkt auf "plus" der Batterie anklemmen.
Vorher die Kerzen aus dem Motor schrauben, dann dreht sichs leichter und zentrales Kabel  am Verteiler etwa 15-20mm von Masse (Motorblock) entfernt anbringen/ mit Gummihandschuh hinhalten und von Helfer Motor mit Anlasser durchdrehen. Es muß hörbar und sichtbar einen Lichtbogen ziehen .
Funktion geklärt.
In der Zwischenzeit schon mal ausprobiert, ob die Maschine mit dem 5l Kanister läuft?
Ist diese Düse, die nicht aus dem Vergasergehäuse rauswill noch durchgängig?
Ist die Leerlaufluftdüse und die Leerlaufdüse noch offen oder von winzigen Partikeln verstopft?
Der Motor läuf im ersten Viertel der Drosselklappenöffnung über das Leerlaufsystem via der Übergangsbohrungen im Drosselklappengehäuse.
Ist die Dichtung zwischen Drosselklappengehäuse und Platineblock/Vergasergehäuse dicht und nicht irgendwie "angefressen" ?
Die Spritpumpe wurde getauscht, was ist da für eine drin? Mit 8mm Schlauchstutzen oder 6mm Schlauchstutzen? Die mit 6mm sind die von den 4- Zylindern und die kommen mit der Förderleistung nicht hin.
Pumpe ausbauen und von der Seite, an der der Vergaser angeschlossen ist, versuchen durchzupusten.
Mit Lungenkraft. Wem Benzin nicht schmeckt,hicks!, Schlauch aufstecken. Wie V-Blitz sagt, den Deckel abschrauben und das Sieb kontrollieren, ob verstopft.
Läßt die Pumpe auch nur im geringsten Druck in dieser Richtung durch, dann ist die Pumpenmembran angerissen und sie fördert, oder mal nicht
Ist das der Fall.....Mülltonne. Ist das nicht der Fall, gut.
Verteiler in gegebener Stellung markieren ( Verteilerfuß zu Motorblock, spart die Grobeinstellung oder die Markierung vom Verteilerfinger zum Verteiler in Deckung bringen durch drehen des Motors), Verteiler ausbauen und prüfen, ob der Spannstift, der den Pumpennocken und das Antriebszahnrad auf der Verteilerwelle hält, gebrochen. Zwar sehr selten aber auch schon dagewesen.
Wenn auch hier alles intakt, wieder zusammenbauen.
Leitung Pumpe zu Vergaser trennen, Pumpe über Schlauch mal ohne Vorfilter an den 5l Kanister anschließen, Leitung zum Vergaser in ein leeres Glas hängen und starten. Wie gesagt ohne Kerzen gehts leichter.
Nach maximal 5-10 sec starten muß aus der Leitung zum Vergaser ein richtiger Schwall Benzin austreten, pulsierend. Ist das nicht der Fall, dann ist evtl der Betätigungskolben der Spritpumpe zu kurz,.....ähhm Repro oder original Pierburg???
Originale noch vorhanden? Mit 8mm Stutzen??
Kommt aus der Zuleitung zum Vergaser ordentlich was raus, dann Leerlaufdüse reinigen, alle Dichtungen des Vergasers überprüfen (die müßt ich teilweise noch neu "Liegen" haben) und jetzt der finale Gag:
Klemm die Unterdruckleitung zum Bremskraftverstärker ab ( diesen schwarzen Gewebeschlauch), und zwar an der Ansaugbrücke. Stückchen Gartenschlauch und eine Schraube zum verschließen.
Prüfen der Unterdruckleitung zum Verteiler auf Dichtheit
Alles zusammenbauen und anwerfen. Ist der Vergaser nur halbwegs eingestellt, läuft der auf den ersten Schlag an, wenn der Vergaser geflutet ist.
ist das der Fall, nach etwa 10-20 sec den Choke langsam einschieben, evtl Standgas und Gemisch nachregulieren.Läuft der motor dann, ohne zu Zittern, Unterdruckschlauch zu Bremskraftverstärker ersetzen.
Läuft er , zittert aber immer noch oder läuft gefühlt unrund, Luftfilter angeschlossen, Zuleitung zu Luftfilter dicht und rissfrei, dann bei laufendem Motor vorsichtig alle Flansche von Vergaser und Ansaugbrücke mit Bremsenreiniger absprühen.
Ändert sich da irgendwas in der Drehzahl oder in der Laufruhe, zieht er da Falschluft.
Viel Spaß beim Schrauben
Cheers
Hans
 



 

 


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